Heute wird ausgepackt: Meine wichtigste Beziehungserfahrung x Sechs

summer love

Welche sechs Phasen essenziell waren, um in meiner erfüllenden Beziehung ankommen zu dürfen.

Nils Terborg, ein erfolgreicher Bloggerkollege aus Deutschland, der sich ebenfalls dem Thema Beziehungen verschrieben hat, hat mir eine einzige Frage gestellt.

Und zwar:

Was war deine wichtigste Beziehungserfahrung?

Ich bin in mich gegangen, und kam zu dem Schluss, dass das Leben und besonders die Liebe ein Prozess ist, und ich mich deshalb nicht auf einen wichtigen Punkt stürzen kann und will.
Sondern ich dir im heutigen Artikel gleich sechs Antworten geben möchte, die gleichzeitig sechs Meilensteine auf meiner weit verzweigten Reise, hin zu einer erfüllenden Beziehung waren.

Die sechs Phasen, von denen ich keine missen möchte

Phase 1: Ich hörte auf anderen zu gefallen und gefiel mir zuerst selbst

Schon von klein an testen wir die effizientesten Wege, um eines unserer stärksten Bedürfnisse überhaupt zu stillen: Das Bedürfnis gesehen, geliebt und anerkannt zu werden.
Besonders wir Mädchen punkten, indem wir uns hübsch machen. Wenn das weniger gut funktioniert beginnen wir gute Leistungen zu bringen um Lob zu erhaschen oder wir trotzen allem und jedem, um eine Reaktion auf uns zu erhalten.
Das hat alles seinen berechtigten Sinn, und die damals erprobten Skills können gleichzeitig zu unseren größten Stärken werden.

Doch in unserem Erwachsen-Sein, ist es an der Zeit neue Verhaltensalternativen zu entdecken, und unser Leben damit zu bereichern.

Eines Tages hat es bei mir Klick gemacht, und ich hörte auf mich für andere hübsch zu machen und für andere etwas leisten zu wollen.

Stattdessen pflegte ich meine eigenen Qualitätskriterien und hatte verinnerlicht, dass ich selbst der „Jackpot“ bin, und mich nicht weiter für andere verbiegen möchte.

Phase 2: Ich verabschiedete mich von den „bad boys“

Ein Gerücht, an dem durchaus etwas dran ist, ist ja bekanntlich, dass Frauen auf … stehen.

Nun ja, für eine gewisse Lebensphase meines Lebens, galt das auch für mich.

Nachdem ich allerdings eingesehen hatte, dass ich mich damit nur selbst quäle und meine eigenen Selbstzweifel damit nähre, habe ich das mit gutem Gewissen hinter mir gelassen.

Phase 3: Ich begann sehr oft bei mir zu SEIN

Nachdem nun Stück für Stück viel neuer Raum in meinem Leben entstanden ist, habe ich diese Zeit mit mir verbracht. Und zwar liebend gerne.

Habe zu mir gefunden, spannende Abenteuer erlebt, neue Möglichkeiten entdeckt, die das Leben für mich parat hielt, viel Selbsterfahrung gesammelt und Menschen in mein Leben eingeladen, die ich zuvor nie auf meinem Radar gehabt hätte.

Phase 4: Ich habe Fehler gemacht und sehe sie als Ehrenrunden

Es gab Zeiten, da hatte ich wahnsinnige Angst davor Fehler zu machen.

Doch als mir bewusst wurde, dass ich gerade nichts außer dem aktuellen Moment habe, den ich genießen möchte, habe ich mich mit meiner Vergangenheit versöhnt und begonnen, mich wirklich auf die Zukunft zu freuen.

Und wenn ich in vergangene Verhaltensmuster verfalle und danach ordentlich Feedback von Außen bekomme, dann erlaube ich mir das.

Und sehe meine Fehler nicht als Rückfälle, sondern als Ehrenrunden, die einfach notwendig sind und ausgekostet werden wollen.

Phase 5: Wir alle sind Alltagshelden: Ich war und bin bereit, um die Liebe zu kämpfen

Da ich ja innerlich davon überzeugt war und bin, ein Jackpot zu sein, war es für mich auch kein Problem dem Mann, der dann auf der Bildfläche erschien – ausgerechnet dann, als ich gerade gar nichts erwartete – meine Gefühle und Bedürfnisse ehrlich zu offenbaren.

Einem Mann der wirklich zu mir passt, und der ebenfalls ein Jackpot ist.

Phase 6: Wenn die Liebe einmal da ist, dann braucht es sehr viel Liebe

Und schließlich, wenn das Wunder der Liebe dann eingeschlagen hat, gilt es diese Liebe auch achtsam zu behandeln und zu behalten.

Sieh deine Liebe so wie einen gläsernen Krug, der viel Fokus braucht und mit Samthandschuhen angefasst werden will, damit er keine Sprünge bekommt.

 

Und weil die Liebe ein Prozess ist, bin ich selbst gespannt, welche Phasen als nächstes folgen werden.

Was glaubst du? Welche Phasen hast du bereits erlebt? Ich freue mich sehr auf deinen Kommentar am Ende!

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Keine Konkurrenz sondern eine gemeinsame Bewegung

Ich finde es einfach nur genial, wie viele echt coole UnternehmerInnen der neuen Zeit es bereits gibt, die das Internet als ihr virtuelles Zuhause nutzen. Und wie viel an top aktuellem Knowhow und an Expertise wir kostenlos, weil es einfach zum neuen Mindset gehört, mitnehmen dürfen.

Ich bin nicht blauäugig und weiß, es gibt auch Menschen da draußen, die ihre eigenen Blogs zu Selbsttherapiezwecken benutzen und wenig aufrichtig am Nutzen der Leser interessiert sind.

blogger-packen-aus_Logo-300x200Deshalb hier meine ausgewählte Empfehlung an Bloggern, die genau das nicht tun, sondern ebenfalls ihre Mission leben und speziell zu dem Thema Liebe und Beziehung schreiben. Und die sich die gleiche Frage, wie ich gestellt haben.

Ich hoffe, dass ein oder andere Aha- Erlebnis ist auch für dich dabei!

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12 Kommentare, sei der nächste!

  1. Liebe Michaela,

    cool, diese 6 Phasen so klar und strukturiert zu lesen. Phase 1 ist sicherlich die Grundvoraussetzung dafür, eine glückliche und erfüllte Partnerschaft leben zu können. Und das ganze Leben macht so viel mehr Spaß, seit ich nur mir selbst gefallen will :-).

    Ich mag den Spruch „Liebe wird mehr durch lieben“ und der passt gut zu deiner 6. Phase. Viele glauben, wenn der/die Richtige mal gefunden ist, dann wird alles bequem und einfach. Pustekuchen. Es braucht wirklich sehr viel Liebe und Achtsamkeit, eine Liebe auf Dauer lebendig, lustig, glücklich und erfüllt zu halten.

    Wie schön, dass wir als Kolleginnen verbunden sind. Danke!

    Herzlichst
    Melanie

  2. Hi Michaela,

    danke dir für deinen Beitrag! Mal wieder sehr ausführlich, hilfreich…und offen! 🙂

    Ich nehme für mich vor allem die Neubewertung der „Fehler“ mit. Bisweilen hadere ich da noch zu sehr mit mir und das macht unzufrieden.

    Ach, und danke übrigens für eine Artikelidee. Mir ist nämlich durch deine Phase 2 aufgefallen, dass Frauen gar nicht auf … stehen. Kommt bald 😉

    LG, Nils

    1. Lieber Nils!

      Geniale Idee mit deiner Initiative „Blogger packen aus“! Na da bin ich aber sehr gespannt auf deine männliche Sichtweise zur Phase Nr. 2 🙂

      Lg, Michaela

  3. Hallo Michaela,

    6 sehr interessante Phasen, die ich mir noch mehrmals reinziehen muss. Danke dafür! Gerade Phase 4 liegt mir schwer im Magen. Wird wohl Zeit das ich aus der Versenkung rauskommen und nicht mehr meinen Kopf einziehe. Dass ich auch wieder hier bereit bin Fehler zu machen.

    Danke für die Erinnerung.

    Lieben Gruß

    Matthias

    1. Lieber Matthias!

      Danke für deinen Kommentar und deine Offenheit!

      Auf die innere Einstellung kommt es an: Ich wünsche dir ganz viel „Fehlerfreudigkeit“ 🙂

      Lg, Michaela

  4. Liebe Michaela!

    Jahrelang glaubte ich, das Glück hat mich vergessen.
    Doch jetzt bin ich gerade bei Phase 6 angelangt, nein mittendrin!
    Ich sage mir täglich: Ich bin glücklich! Alles soll so bleiben wie es ist – weil es sich soooo gut anfühlt! Ich brauche nichts mehr zu beweisen – ich bin nur noch ICH! Und dafür werde ich auch geliebt!
    LG und auch dir alles Glück dieser Erde.
    Herta

    1. Liebe Herta!

      Wow, da bekomm ich gleich Gänsehaut! Danke und weiterhin toi toi bei deiner Beziehungspflege und allen schönen Momenten, die damit verbunden sind!

      Alles Liebe,
      Michaela

  5. liebe michaela,
    super beschreibung! ich erlebe in meiner praxis ganz oft, dass nach einer trennung vor allem die phase 3 wahnsinnig schwer fällt. ist auch irgendwie nachvollziehbar – wie soll man ein gefühl dafür haben, was einem gut tut, worauf man lust hat, ja nicht mal was man essen will weiß man, wenn gerade das herz gebrochen ist!
    dieen weg zu sich begleiten zu dürfen ist immer wieder spannend und eine der wertvollsten übungen überhaupt. es ist irgendwie so leicht, sich selbst zu verlieren, solange man nicht in sich selbst gefestigt ist – und selbst dann kann es noch eine herausforderung sein hier und da 😉

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