Versprochen: Wenn du damit aufhörst, verbessern sich deine Beziehungen schlagartig

Lies diesen Artikel, lass etwas ganz entscheidendes weg und staune…

Manchmal ist weniger mehr…

Wir bilden uns weiter und wollen wieder lernen nach welchen Beziehungsregeln wir das romantische Zusammensein verbessern können! Gut so, denn tatsächlich haben wir die einfachsten und auch schönsten Prinzipien, wenn es um die Liebe geht schlichtweg nicht richtig, oder nicht ausreichend gelernt. Wir sind ständig am Optimieren und am Hinzufügen neuer Skills…

Aber wie wäre es, wenn du heute einmal „the other way round“ denkst – und dir ganz deutlich herholst, was an Verhaltensweisen du schlicht und einfach weg lassen möchtest?

Um dadurch einen ordentlichen Sprung nach vorne und auf andere Menschen zu zumachen?

Ein schneller und vor allem wirksamer Weg der Veränderung!

Es handelt sich hierbei um eine Verhaltensweise, die mir in unserem Kulturkreisen vermehrt auffällt, und zwar geschlechtsunabhängig.

Sie schleicht sich einfach in deinen Alltag ein, und in null Komma nichts, wird sie zur unschönen, extrem unempathisch wirkenden und vor allem kontraproduktiven Routine:

Ich ertappe mich auch ab und zu dabei, es zu tun:

Auf Deutsch: zu jammern und oder sogar noch die Steigerungsstufe – an anderen herum zu nörgeln.

Wenn wir uns den Kopf darüber zerbrechen was wir gerade nicht möchten, und das bestenfalls auch noch kund tun.
Oder wenn wir ganz vehement zum Ausdruck bringen, was uns an anderen ganz und gar nicht passt. Immer und immer wieder. In der Hoffnung, dass sich gerade dadurch etwas ändert.

Ein Trugschluss…

Doch diese Art und Weise zu kommunizieren beschreibt einen „Weg-von“ Strategie.

Das bedeutet, mit Jammern richten wir unsere gesamte Konzentration und unsere gesamte Informationsverarbeitung darauf was wir NICHT wollen. Und rate mal, wo deine ganze Energie dementsprechend hin fließt, und in welche Richtung sich auch deine Realität verändert?

Was das wirklich Gute am Jammern ist

Michaela, wie jetzt, gerade bin ich doch zu dem Punk gekommen, dass Jammern etwas Furchtbares ist?

Wenn du diese Bewertung kurz bei Seite lässt, dann wird dir klar, dass jedes noch so nervig erscheinende Verhalten im Endeffekt seine positive Absicht hat. Ja, auch das Jammern. Sonst würde es sich nicht immer wieder gerne in den Vordergrund drängen 😉

Wenn du dir alleine das zu Gemüte führst, nimmst du extrem viel Druck raus und kannst auch tatsächlich was am Jammern verändern.

Und dich aufs wesentliche nämlich auf ein „Hin-zu Ziel“ fokussieren.

Also lass ich überraschen welche positive Absicht hinter jeder Nörgelei stecken könnte 😉

1) Jammern als Lustprinzip

Sowie auf Anspannung automatisch Entspannung folgt, verhält es sich auch mit dem Jammern. Oder mit so richtig Dampf ablassen.
Nachdem wir uns nämlich so richtig ausgekotzt haben, und darüber gesprochen haben was uns auf dem Herzen liegt, werden automatisch Serotonin und Endorphine ausgeschüttet. Und wir fühlen uns schlichtweg viel besser. Das ist ein hedonistisches Prinzip.

Hierbei kommt es durchaus auch auf die Intensität des Jammerns an – wenn es sich um ein „chronisches dahin jammern“ handelt, wird es kein großartiges Auf-und Ab an Emotionen geben.

Deshalb meine Empfehlung: Wenn dir etwas so richtig auf den Keks geht, dann lass es ruhig raus in geballter Form (freilich ohne andere dabei zu verletzen oder zu kränken). Sei zum Beispiel bewusst einen Tag so richtig „grantig“ ,würden wir in Österreich sagen, (alias mürrisch) oder lass deinen Frust beim Sport oder bei der Haus-und Gartenarbeit in Bewegung ab. Aber sei bei dir und bei DEINEN Gefühlen. Sag und schrei ruhig, dass dich etwas so richtig an….

Mit dem Ziel, dass es morgen dann gut sein darf und weiter geht in die nächste Phase. Und zwar:

2) Jammern als interner Motivator

Wenn dir erst einmal dein Status Quo klar ist, und du dir darüber im Klaren bist, was du NICHT willst, dann kann das eine enorme Mobilistationskraft sein. Eine ungemeine Power aus dem Inneren heraus, die dich handeln und vor allem Durchhalten lässt.

Voraussetzung dafür ist es allerdings, dass du nicht im „Jammermodus“ stecken bleibst, sondern nach kurzer Zeit den Absprung ins Tun schaffst du dir diesen Flow erhältst.

Das bedeutet, wenn du dich das nächste mal beim Jammern ertappst, kannst du dich sofort fragen:

„Hey, anscheinend ist das ein oder andere Bedürfnis von mir nicht erfüllt.

Wonach suche ich gerade?

Was kann ich sofort machen, um da wieder raus zu kommen bzw. auf ein neues Ziel zuzugehen?“

3) Jammern als Ruf nach Aufmerksamkeit

Jedes Verhalten ruft eine Reaktion hervor.

Du kannst schließlich, wie schon Paul Watzlawick feststellte, nicht nicht kommunizieren.

Somit könntest du dich fragen, was kurz auf das Verhalten „jammern“ folgt. Vielleicht brichst du damit einen Streit vom Zaun, oder Menschen beginnen sich von dir zu distanzieren.

Beides mögliche Szenarien die Emotionen erzeugen, nur eben nicht in die Richtung, die du dir vielleicht gewünscht hättest.

Und du könntest dich wieder fragen:

„ Hey, auf welche Art und Weise kann ich sexy Emotionen in mein Leben ziehen – die mir und anderen wirklich Freude bereiten und uns weiter bringen als zuvor?“

Wie hat dir der Artikel gefallen? Woran wirst du schmunzelnd das nächste Mal denken, wenn du dich oder andere beim Jammern ertappst? Und noch viel spannender, was wirst du tun?

 

Sei bei dir – bleib bei dir

Michaela Forstik

Beitragsbild © gstockstudio – fotolila.com

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