Das Prinzip der Anziehung: Von welchen Menschen fühlst du dich wie magisch angezogen?

Wie du sehr rasch merkst, welche Art der Beziehung dich wahrlich befreit und beflügelt, anstatt dich runter zu ziehen.

Ist es dir schon einmal passiert, dass du dich von bestimmten Menschen angezogen fühltest, die dir im Nachhinein aber offensichtlich nicht gut getan haben?
Bei denen du das Gefühl hattest, sie seien eine Nummer zu groß für dich?
Und obwohl du alles versucht hast, um die Situation zu deinen Gunsten zu beeinflussen, wurde nichts daraus?

Zurück blieb im Prinzip nur eine gewisse Ratlosigkeit und Leere, vielleicht auch ein bisschen Wut darauf, was dir widerfahren ist. Unverständnis dafür, was anderen Menschen wichtig zu sein scheint.

Eine kleine graue Wolke aus Selbstkritik, Widerstand gegen die Umstände und die Challenge mit einer möglichen Ablehnung zurecht zu kommen, bleibt zurück…

Aber warum, tun wir uns das überhaupt an?

Klar, das ganze passiert nicht bewusst – im Hintergrund scheinen andere Kräfte zu wirken, die uns immer wieder in den oben beschriebenen Gefühlszustand hinein zu manövrieren scheinen.

Aber ich bin fest davon überzeugt, dass das es nicht so ablaufen MUSS. Und, dass wir durch das erfahrene Leid auch extrem viel für uns mitnehmen können und das Runder selbstbestimmt wenden können.

Ich möchte und kann dir kein Patentrezept dafür vorgeben, wie du deine perfekte Beziehung, deine Beziehung auf Augenhöhe findest und gestaltest.

Was ich tun kann ist dir wertvolle Fragen anbieten, die dich dabei unterstützen bei dir zu sein und Raum für Menschen in deinem Leben schaffen, die tatsächlich auch bei dir sind.

Und die einen Prozess der Veränderung in der anstoßen, sowie dich auch während stürmischer Phasen weiter auf Kurs halten.

Was sagt dir dein Gespür?

Unser Gespür, das Bauchgefühl oder wo auch immer du das Gefühl für dich am besten abrufen kannst, ist einer der wertvollsten Ratgeber überhaupt. Quasi eine Art innerer Barometer, den jeder von uns eingebaut hat. Im Laufe der Zeit kann es allerdings passieren, dass er nicht mehr stark reagiert, weil wir ihn schon zu oft überhört haben.

Aber keine Panik, unser innerer Barometer kann von uns wieder bewusst geschärft werden!

Wenn du gerade jemanden kennenlernst, oder auch schon längere Zeit gemeinsam verbringst – einmal ganz ehrlich:

  • Wie geht es dir dabei?
  • Wie fühlst du dich während oder nach einem Treffen?
  • Kannst du, du selbst sein, oder hast du das Bedürfnis, eine Art Maske vorzuschieben?
  • Hast du das Gefühl, angekommen zu sein?
  • Die Empfindung, dass durch das Zusammensein dein wesentlicher Kern berührt wird? Das sind die Anteile, die Eigenschaften – die dich als besonderen und einzigartigen Menschen ausmachen?
  • Oder hast du das unbewusste Verlangen, dich für diesen Menschen verbiegen zu wollen?

Dich besonders in Schale werfen zu müssen, besonders sportlich zu sein, sehr intelligent zu wirken, nur nicht zu kindisch zu sein, sehr erfolgreich und ehrgeizig zu sein – um zu gefallen…etc.

Wie steht es mit deiner Selbstfürsorge?

Noch bevor du dich darum kümmerst, wie es anderen mit dir geht, solltest du ein Auge drauf werfen, wie es dir mit dir selbst geht.

Ein gutes Indiz dafür ist es, wie gerne du Zeit mit dir alleine verbringst.

  • Findest du es regelrecht aufregend, dir ein Date mit dir selbst auszumachen – oder empfindest du dabei plötzlich ein Gefühl des Mangels?

Ein weiterer Hinweis, wie es um dein gesundes Selbstbewusstsein steht ist, wie du selbst mit dir sprichst. Vor allem in Situationen, in denen Stress hochkommt und du beginnst, dich unsicher zu fühlen.

  • Ist da eine Stimme, die dich mit freundlichem Enthusiasmus ermuntert und aufbaut, so wie du es mit einer guten Freundin, einem guten Freund tun würdest?
  • Oder gibt es auch eine Stimme die dich irgendwie zu drücken scheint?

Zuallererst darfst du dich selbst lieb haben, so wie du bist – um es danach jemand anderem zu ermöglichen.

Feiere mit all deinen inneren Anteilen eine Party (auch mit denen, die du glaubst nicht zu mögen), jeder von ihnen hat seine Begründung und seinen speziellen Sinn.

Lasse „neue“ Menschen auf deinem Radar erscheinen

Manchmal haben wir Vor-stellungen darüber, wie wir sein wollen bzw. welche Menschen zu uns passen. Doch schon das Wort besagt, dass wir damit etwas vor uns bzw. vor einen anderen Menschen stellen. Sei es eine Wand, einen Spiegel oder eine Art Foto, dass wir im Laufe der Zeit für uns angefertigt haben.

[Tweet “Sei einfach du selbst, alle anderen sind schon vergeben!”]

Und wenn du dich mal komplett in den Zustand der „tabula rasa“ begibst und aufhörst an bestimmte „Menschentypen“ zu denken, die dir gefallen könnten – dann kann es passieren, dass plötzlich jemand auf deiner Bildfläche erscheint, den du zuvor gar nicht wahrnehmen konntest. Der sich genau wie du wie magisch von dir angezogen fühlt und es darf danach auch ganz einfach sein.

Weil es sich richtig anfühlt bei dir selbst und beim anderen angekommen zu sein.

 

Sei bei dir- bleib bei dir

Beitragsbild: © ten03 – Fotolia.com

4 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Hallo Michaela , habe schon deinen Blog vermisst , ich freue mich jedesmal deinen News zu lesen , besonders heutetigen Blog vielen vielen Dank !! Ich musste doch noch feststellen , dass es so wertvolle Freunde in meinem Leben gibt , nicht viel aber eben sehr wertvoll ,ich freue mich solche Menschen anzuziehen !!

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    Hi Patricia!

    Freut mich, ich war letze Woche selbst auf “Selbsterfahrung” bzw. Fortbildung deshalb gab es eine kurze Pause 😉

    Ja es geht nicht um die Menge sondern um die Intensität, die wir gemeinsam erleben!

    Alles Liebe und bis bald,
    Michaela

    Antworten

Nicht nur in Beziehungen ist es wichtig echt und authentisch zu sein. Auch unser Wohlbefinden profitiert enorm davon. Das setzt allerdings voraus, dass wir uns auch ausreichend mit uns selbst beschäftigen.
Und uns selbst lieben…
Vielen Dank, dass du diese wichtigen Aspekte hervorhebst.

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