Dein Beziehungsguide: 100 special Beziehungstipps für Frauen mit Herz und Verstand – part 1

Geballtes psychologisches Know-how, damit du bestens für deine Beziehung(en) gewappnet bist.

Ich hatte gerade, als ich letzte Woche in Salzburg war, einen Einfall (die besten Einfälle habe ich übrigens scheinbar wenn ich unterwegs bin) und zwar:

Ist dir auch schon aufgefallen, wie schnelllebig unsere Gesellschaft zu sein scheint?

Ich finde genauso schnelllebig sind die ganzen Einflüsse, die ganzen Theorien und das ganze Wissen, das auf uns einprasselt.

Auch und erst recht im Beziehungskontext. Ständig neue Ansätze und sich teilweise widersprechende Aussagen.

Ich möchte dich hier klar und anhand eines roten Fadens unterstützen, deine erfüllende Beziehung zu führen, und zwar nicht irgendwie: sondern mit viel Fingerspitzengefühl und Freude auf dem Weg.

Deshalb möchte ich auch diese Artikelserie starten, und ganz konkrete Praxistipps, die mir und anderen schon in erprobter Art und Weise geholfen haben, mit auf den Weg geben.
Nicht nur, um einen Lichtblick am Horizont zu sehen sondern auch wirklich besondere Beziehungen entstehen und andauern zu lassen.

Dabei soll ganz automatisch ein Zahnrad ins nächste greifen und alle Schlüsselfaktoren, auf die das Know-how aufbauen, sollen ein tragendes Dach für dich ergeben:

  • die steuernde Wirkungen deines eigenen Beziehungsmindsets
  • die Macht deiner Sprache
  • der Einfluss deiner Ausstrahlung und
  • das richtige Maß an Fingerspitzengefühl für dich selbst und im zweiten Schritt auch für andere, auch genannt, Empathie.

Aus all den verschiedenen Strategien ergibt sich für dich eine geschärfte Wahrnehmung im Umgang mit dir und dem anderen Geschlecht und du wirst durch all die kleine Babysteps im Verhalten großer Wirkung bemerken,

Und es sollen nicht einfach „die 10 wichtigsten Beziehungstipps sein“. Ich habe mir vorgenommen 100 Beziehungstipps auf den Punkt zu bringen.

Und heute starten wir gleich mit den ersten 8!

Denn…

…wer nur eine Möglichkeit hat, sich zu verhalten der hat ein Problem. Wer zwei Möglichkeiten hat, steht vor einem Dilemma. Hast du 100 Strategien, dann hast DU die Wahl!

Los geht’s:

1) Raum schaffen, um deinen Schatz in deinem Leben willkommen zu heißen

Stell dir vor, du bummelst durch die Stadt und entdeckst ein entzückendes Hotel, indem du dich sofort niederlassen möchtest. Das Ambiente zieht dich wie magisch an und du betrittst die Lobby. Dort bist du noch mehr von der Exklusivität der Einrichtung und dem Flair begeistert. Du gehst schnurstracks zur Rezeption und würdest beinahe alles geben, um auch nur eine Nacht in einem Zimmer zu verbringen. Blöd nur, dass du die Antwort bekommst: Alle Betten seien bis auf unbestimmte Zeit belegt…

Jetzt fragst du dich vielleicht, was ein Hotelzimmer mit deiner Beziehung zu tun haben soll…
Es soll veranschaulichen, wie wichtig es ist, für einen potentiellen „Gast“ in deinem Leben Raum zu haben. Platz zu haben und diesen auch schmackhaft zur Verfügung zu stellen.

Hast du freien „Raum“ für und auch in deinen aktuellen Beziehungen?

Raum in dem du momentan vielleicht auch gut und gerne alleine bist, aber der Raum ist auf jeden Fall da?

Oder dominieren der Job, deine persönlichen Hobbies, Party, Sport, deine Familie oder irgendein anderes Event in deinem Leben das Feld?

Mach dir bewusst, wieviel Prozent du in deinem Leben für deine Beziehungen investierst, denn genau soviel wird auch zurück kommen.

Dieses Phänomen lässt sich auch gut mit der Bezeichnung Work-Love Balance beschreiben. Zu dem Thema kann ich dir meinen Kollegen Nils Terborg sehr empfehlen.

2) Mache Zeitgeschenke: Im Hier und Jetzt passiert das wahre Leben

Egal ob du gerade jemanden kennenlernst, oder schon das Glück hast, mit deinem Schatz gemeinsame Momente zu genießen:

Bist du in dieser Zeit tatsächlich anwesend?
Bist du eine aufmerksame Zuhörerin, die nicht gleich alles auf sich selbst projiziert?
Gelingt es dir, dich in den anderen einzufühlen, um danach wieder gut bei dir zu sein?

Oder bist du in Gedanken schon beim morgigen Arbeitstag oder dabei, was es heute noch im Haushalt zu erledigen gilt?

Menschen haben sehr feine Antennen und spüren, wie ehrlich und wie gerne du bei und mit ihnen bist.

3) Sei eine verletzliche Kriegerin

Hm, wie soll denn das nun zusammenpassen?!

Nun auf der einen Seite braucht es ganz viel Mut und auch Konsequenz, um für deine besondere Beziehung einzutreten. Und dich auch als Frau zu trauen, mal den ersten Schritt bzw. den ersten Hinweis zu geben.

Aber jede Stärke kann auch einmal zu einer Schwäche werden, und zwar indem sie zuviel des Guten wird.

Das bedeutet: wenn du zu taff und zu mutig und zu selbstbestimmt bist – kann das auch wiederum kühl und abweisend wirken. Und wenig Raum für intensive Nähe schaffen.

Wenn du bisher also nur eher „oberflächliche“ Beziehungen geführt hast, könnte es sein, dass du bisher einfach noch nicht darüber gesprochen hast, was dich wirklich bewegt.

Deshalb habe auch den Mut, deine verletzlichen Facetten zu zeigen! Momente zu teilen, wo nicht alles friedlich und harmonisch verlaufen ist. Momente die eine echte Herausforderung darstellen. Darüber sprechen zu können, was dir manchmal Angst macht. Offen und ehrlich über deine Gefühle zu sprechen, wenn sie gerade da sind.

Ansonsten wirken sie ohnehin unbewusst, aber in eine Richtung, die du nicht wirklich steuern kannst.

Also, ganz viel Mut zur Verletzlichkeit. (best way, um deine Gefühle auszudrücken ist meiner Meinung nach immer noch die gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg).

4) Nur wer sich selber schätzt,….

… kann für einen anderen ein Schatz sein.

Genau, hier geht es um die Selbstliebe! Denn wie soll dich ein an anderer Mensch so sehen, wie du tatsächlich bist und dich auch so annehmen, wenn du es tief in dir drinnen nicht selbst tust?

Und wenn du nicht wirklich gerne mit dir selbst Zeit verbringst, wer sollte es dann tun wollen?

Ganz praktisch kannst du sofort verändern:

5) Wie du über dich selbst denkst und mit dir selbst sprichst

Wenn zB. Gedanken auftauchen wie: “Jetzt hab ich es schon wieder vermasselt,…“

Dann kannst du sofort Stop sagen, diesen Gedanken mal beobachten und statt dessen etwas Neues zu dir sagen. Etwas, dass du auch einer besten Freundin sagen würdest.

zB. „Ok, es hat diesmal nicht funktioniert. Ich habe alles getan, was in meiner Macht stand und was ich tun konnte. Und ich hab es gut gemacht. Das nächste Mal klappt es.“ Du darfst dir echt selbst gut zureden.

6) Mehr Freude in dein Leben integrieren

Wie gehst du mit dir selbst um?

Wieviel Prozent der Zeit gehört dir?

Weißt du eigentlich was dir wirklich gut tut? Was bringt deine Augen zum Strahlen?

Und wie oft gönnst du dir das?

 

Diese Dingen wirken auf dein Wohlbefinden, dein Lebensgefühl und deine Ausstrahlung, auch wenn wir uns davor selbst einen kleinen sanften Ruck geben dürfen.

So, das war ja schon einiges und ich wünsche dir, dass du bei den aufkommenden Frühlingstemperaturen schon das eine oder andere für dich einsetzen kannst. Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich freu mich schon auf die Fortsetzung.

Bitte erweitere diese Strategieliste! Wenn du noch Ideen und Strategien hast, die dir in irgendeiner Art und Weise geholfen haben, deine erfüllende Beziehung zu leben – bitte einfach per Kommentar ergänzen. Damit wird diese Liste noch reichhaltiger!

 

Sei bei dir – bleib bei dir

Michaela Forstik

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